So sparst du beim Geld wechseln

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Wann kann ich beim Geld wechseln sparen?

Egal ob bei einer Online-Überweisung in ein Land mit einer anderen Währung oder aber für den nächsten Urlaub – Beim Geld wechseln greifen Banken und andere Dienstleister ihren Kunden gerne tief in die Taschen. Das muss aber nicht sein! Mit den folgenden Informationen auf dieser Seite sparst du beim Geldwechseln.

Vor dem Geld wechseln rechtzeitig vorbereiten und informieren

Es gibt zwei Sachen, für die man meistens richtig viel bezahlen muss. Zum einen ist das, wenn man sich nicht rechtzeitig informiert hat und nun unter Zeitdruck steht. In solchen Situationen neigen wir gerne dazu, unüberlegte Dinge zu tun. Zum anderen sind das Dinge, die wir nicht verstehen und mit denen wir uns nicht befassen wollen, weil Sie uns einfach nicht interessieren. Hierbei neigen wir dazu, gutgläubig irgendwelchen Beratern oder Institutionen zu vertrauen, in der Hoffnung, dass diese sich schon gut auskennen und uns zur bestmöglichen Entscheidung führen.

Beim Thema Geld wechseln lassen sich diese Probleme zum Glück einfach umgehen, indem man sich einfach die Tipps auf dieser Seite hier durchliest und entsprechend umsetzt.

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Für Unwissenheit müssen wir oft teuer bezahlen

Darauf solltest du beim Geld wechseln unbedingt achten

Zwei Parameter entscheiden beim Geld wechseln letzten Endes darüber, wieviel Geld man spart – oder ob man abgezockt wird:

1. der Wechselkurs

Der Wechselkurs ist das Wichtigste an der ganzen Geschichte, damit man einen Vergleichswert hat: wieviel würde ich für mein Geld bekommen, wenn ich keinerlei Gebühren bezahlen müsste?

Oftmals tricksen hierbei nämlich Wechseleinrichtungen und werben mit gebührenfreiem Geldwechsel, bieten aber gleichzeitig einen grottenschlechten Wechselkurs an. Das sind einfach nur versteckte Gebühren und nichts weiter als Kundenverarschung. Deshalb genau informieren, wie der „echte“ Wechselkurs ist und diesen gegen den angebotenen Kurs vergleichen! Am Besten geht das z.B. auf: Finanzen.net

Auch ganz praktisch: Unter dem Punkt „Urlaubsausdruck“ kann man sich auf der Seite direkt eine Tabelle mit gängigen Stückelungen ausdrucken lassen, so kann man im Urlaub direkt die Preise vor Ort vergleichen mit dem tatsächlichen Wechselkurs.

Tabelle mit Wechselkursen ausdrucken und mitnehmen. Vor Ort dann einfach mit den Preisen der Wechselstuben vergleichen.

2. die Gebühren

Dies ist der tatsächliche Preis, den man also für den Vorgang des Wechselns bezahlen muss. Meist kommt man nicht drum rum, Gebühren zu zahlen. Je nachdem, wie man es aber anstellt, kann man mehr oder weniger Gebühren bezahlen.

Ich empfehle deshalb sich die einfache Rechnung zu machen, wieviel von der Ziel-Währung man rausbekommt. Das geht so:

Betrag der Ziel-Währung = (Betrag der Quell-Währung – Gebühren) * angegebener Wechselkurs

also z.B.: Man möchte 100 Euro in US-Dollar wechseln, angegebener Wechelkurs: 1.055, tatsächlicher Wechselkurs: 1.066, Gebühren: 1 Euro

dann lautet die Rechnung: (100 EUR – 1 EUR) * 1.055 = 104.45 USD (gerundet)

Dividiert man dies jetzt durch den tatsächlichen Wechselkurs, den man auf Finanzen.net recherchiert hat, sieht man schnell, wieviel man tatsächlich für den Service bezahlt:

104.445 USD / 1.066 = 97.98 EUR

In diesem Beispiel bezahlt man also gleich doppelt, einmal beim Wechselkurs und einmal bei der Gebühr, nämlich in Summe eine Netto-Gebühr von 2.02 EUR.

 

Wir vergleichen auf der Suche nach maximal günstigen Möglichkeiten also immer einer der beiden Größen, also entweder:

  1. Wieviel bekomme ich in der Zielwährung raus (je größer der Wert, desto besser) oder
  2. die o.g. „Netto-Gebühr“ (je niedriger der Wert, desto besser)

Bei Online-Überweisungen Geld sparen

Für eine Banküberweisung über das Online-Banking deiner Hausbank wird je nach Kreditinstitut unterschiedlich viel verlangt. So kann die Überweisung von beispielsweise 500 EUR in das „SEPA-Ausland“ bei der DKB 12,50 EUR kosten, siehe hier. Außerdem wird die Bank wesentlich länger brauchen, um das Geld zu überweisen als bei einer Inlandsüberweisung.

Für eine SEPA-Überweisung ins europäische Ausland fallen meist keine Extra-Gebühren an, hier am Besten aber auch bei der jeweiligen Bank direkt informieren.

Für Online-Überweisungen gibt es seit einiger Zeit tolle Services im Internet, die einem das Geld viel billiger in ein Land mit Fremdwährung überweisen.

Diese Dienste arbeiten hierbei wie eine Börse: Sie vermitteln Menschen aus beiden Währungsländern, die Geld wechseln möchten. Dabei wird der tatsächliche aktuelle Tauschkurs als Grundlage herangezogen und geschaut, bei welchem Kurs sich beide Parteien treffen können.

Bei dem ganzen Spiel wird einer aussen vor gelassen: Die Bank. Deshalb ist diese Art der Geldüberweisung sehr beliebt bei Kunden und ein immer größerer Dorn im Auge von Finanzinstituten. Sie verdienen dabei nichts und die Kunden zahlen viel weniger Gebühren. Im Vergleich zu normalen Banküberweisungen lassen sich so oftmals mehrere hundert Euro sparen.

Und so funktioniert das Ganze:

  1. Man meldet sich bei einem der Dienste an, z.B.:

TransferWise (jetzt über diesen Link hier anmelden und bis zu 500 Pfund kostenlos überweisen!)

CurrencyFair (jetzt über diesen Link hier anmelden und bei einer Überweisung von min. 400 EUR einen Betrag über 30 EUR gutgeschrieben bekommen!)

 2. Man erstellt einen neuen Überweisungsauftrag. Hierbei wird bei dem jeweiligen Dienst (z.B. TransferWise) für jeden Kunden ein eigenes Konto geführt. Überweist man nun Geld auf dieses Konto , führt der Dienst die Überweisung an die Adresse aus dem Überweisungsauftrag aus. Alles in allem dauert der gesamte Vorgang 3-5 Tage, abhängig von eurer Bank.

Den tatsächlichen Tauschkurs, den man bekommt, kann man vorher auf der Seite einsehen. Es lohnt sich, die einzelnen Dienste miteinander zu vergleichen, da sie sich auch in ihrem Gebührenmodell unterscheiden. Je nach Höhe und Zeitpunkt der Überweisung kann es sich mal bei dem einen, mal bei dem anderen Dienst lohnen.

Es besteht auch zusätzlich die Möglichkeit, einen Wunschkurs einzugeben. Der Service wartet dann solange, bis der Kurs erreicht wurde und führt die Überweisung erst dann aus. Hierbei kann es aber dann natürlich länger dauern.

Ebenso besteht auch die Möglichkeit, ein Kurslimit einzustellen, unter dem bzw. über dem der Auftrag nicht ausgeführt werden darf.

Für den nächsten Urlaub: Bargeld wechseln

Die folgenden Fragen sollte man vorab klären:

Brauche ich wirklich Bargeld, oder kann ich größtenteils mit Kreditkarte bezahlen?

Cash ist King, das gilt wohl überall auf der Welt. Gegen Bares kriegt man immer was zu essen. Nichts desto trotz haben sich Kreditkarten sehr verbreitet und die weltweite Akzeptanz nimmt immer weiter zu. Unter Umständen ist es ausreichend, seine Kreditkarte einzupacken und einfach per Plastik-Cash zu bezahlen. Vorher sollte man sich jedoch bei seiner Bank erkundigen, ob man auch weltweit kostenlos mit der Karte bezahlen kann. Die Frage lässt sich also nicht pauschal beantworten, es kommt auf das Reiseland und euer Kreditinstitut an.

Wenn JA: Wie sind die Zollbestimmungen für das Zielland für die Ein und Ausfuhr von Bargeld?

Für die Einfuhr größerer Mengen Bargeld gibt es meist Zollbestimmungen. Ebenso kann es verboten sein, Geldbeträge ab einer bestimmten Höhe in der Währung des Reiselandes einzuführen (z.B. Ägypten). Umgekehrt gibt es auch Länder, die die Ausfuhr der eigenen Währung verbieten (z.B. Vietnam). Hierbei ist es also unbedingt erforderlich, sich bei der jeweiligen Botschaft zu erkundigen.

Wenn JA: Geld vor der Abreise wechseln oder lieber vor Ort?

In den allermeisten Fällen lohnt es sich nicht, Bargeld der Fremdwährung vor Abreise umzutauschen. Man erhält vor Ort den günstigeren Tauschkurs. Außerdem ist es nicht ratsam mit größeren Mengen Bargels zu reisen, hierbei sollte man also lieber etwas mehr an Gebühren bezahlen und dafür mehr Sicherheit haben. Im Reiseland sollte man dann eine Runde drehen und überprüfen, wo man den besten Wechselkurs bekommt:

  • Wechselstube am Flughafen
  • Wechselservice des Hotels
  • Bank vor Ort

Wenn JA: Geld im Ausland abheben evtl. günstiger?

Hat man eine gute Kreditkarte, ist oftmals ein kostenloses Bargeldabheben / Bezahlen im Ausland enthalten. Wie schon weiter oben erwähnt, werden Kreditkarten immer beliebter und die weltweite Akzeptanz nimmt zu. Ich kann dir die Kreditkarte der DKB empfehlen.

Wenn NEIN: Nehme ich trotzdem für alle Fälle etwas Bargeld mit?

Dies kann man wohl nur pauschal mit JA beantworten. Außerdem wird man nicht jeden Kaffee / jede Taxifahrt mit Kreditkarte bezahlen wollen oder können. Je nach Reisedauer und persönlichem Konsum würde ich so 100-200 EUR pro Woche einplanen.

Wenn NEIN: Wird meine Kreditkarte überall akzeptiert?

Kreditkarte ist nicht gleich Kreditkarte. Am besten nochmal auf der Webseite des Kreditinstituts nachlesen, ob die Karte weltweit und kostenlos eingesetzt werden kann (abheben & bezahlen).

Wenn NEIN: Habe ich eine Ersatzkreditkarte für alle Fälle?

Wer kennt es nicht: Da war man sich so sicher, dass die Pin richtig ist und hat Sie 3 mal falsch eingegeben: Prompt ist die Karte gesperrt. Damit man in so einer Situation nicht vollkommen aufgeschmissen ist, empfiehlt es sich, eine zweite Kreditkarte dabei zu haben (oder die Bargeldreserven aufzustocken).

Nach dem Urlaub Bargeld aus der Fremdwährung wechseln

Oft findet man nach einem Urlaub in irgendeiner Hose noch etwas Bargeld in der Fremdwährung. Hier bleibt wohl nur der Gang zur Bank, wenn man dieses Geld wieder in Euro haben möchte. Vielleicht plant man aber, das jeweilige Land nach einiger Zeit wieder zu besuchen und es lohnt sich, das Bargeld einfach so lange aufzuheben. Alternativ kann man es sich auch einfach einrahmen und als Erinnerung an die Wand hängen. Hat auch was 🙂

 

 

Habt ihr noch Tipps um beim Geld wechseln zu sparen? Freue mich über jeden Kommentar!

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