Bestehende Website kaufen und online durchstarten – So geht’s!

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Mit Website-Projekten online Geld verdienen

Dass man im Internet gutes Geld verdienen kann, ist wohl vielen bekannt. Die wenigsten Menschen hätten wahrscheinlich etwas dagegen, im Internet Geld zu verdienen. In den letzten Jahren ist der Trend dank WordPress & Co stetig gestiegen und es haben sich immer mehr Menschen dazu entschlossen, Online Entrepreneure zu werden und ihr Geld über das Internet zu verdienen.

Da es hierfür aber heutzutage meist fundierter Online-Marketing und SEO / SEM Kenntnisse bedarf, scheuen sich viele Menschen davor durchzustarten mit einem eigenen Projekt. Nicht ganz zu Unrecht, denn nicht jeder sollte eine Webseite haben und nicht jeder ist aus dem Holz eines Online Entrepreneurs geschnitzt.

Hinzu kommt, dass es recht aufwendig ist, ein Projekt mal auf die Straße zu bringen, anfangs sind die Einnahmen selten so hoch, dass man davon leben könnte. Der initiale Aufwand ist sicherlich ein Grund dafür, dass nicht jeder, der gerne im Internet seine Brötchen verdienen würde, es dann auch tatsächlich tut.

Wenn man also nie mal die Zeit hat, sich einige Monate (oder vielleicht auch Jahre) intensiv um das Aufsetzen eines Projektes zu kümmern, wird man niemals ein Online-Entrepreneur, richtig?

Falsch! Das Internet wäre nicht das Internet, wenn es nicht auch für dieses Problem Lösungen anbieten würde.

Fertige Website kaufen und sofort durchstarten

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Der Fisch hat in dem Post hier nichts zu suchen

Die Lösung des Problems sind Plattformen auf denen Webseiten und komplette Internetunternehmen gehandelt werden, wie z.B. Flippa. Hierbei handelt es sich nicht etwa um eine Fancommunity zum weltbekannten Delphin sondern einem Platz, wo täglich Webseiten, Apps und auch Internet Domänen angeboten werden. Dabei reichen die Projekte in ihrer Größe vom kleinen Nischenprojekt um 100 Euro bis zum vollständig etablierten Onlineunternehmen zu 200.000 Euro. Vom kleinen Blog, der gerade erst angelegt wurde und keinerlei Einnahmen einbringt, über jahrelang bestehende Webshops, die mehrere Zehntausend Euro Umsatz monatlich einbringen ist für jeden zukünftigen Online-Unternehmer was dabei.

Dabei gilt es, das für sich passende Projekt zu finden, welches also in seinem Geschäftsmodell und seiner Monetarisierungsstrategie den eigenen Vorstellungen entspricht. Suche ich einen Blog, wo ich regelmäßig Arbeit in die Erstellung neuer Beiträge reinstecken muss, oder doch eher das voll automatisierte Dropship Business? Letzteres wird wahrscheinlich weniger Arbeit bedeuten. Und wie erzielt die Seite Einnahmen (wenn sie überhaupt welche erzielt) ? Ist das Konzept der Seite nachhaltig, d.h. kann ich mir vorstellen, dass es noch weiter so funktioniert wie bisher?

Im Prinzip also alles Fragen, die man sich auch stellt, wenn man ein „ganz normales“ Unternehmen kaufen würde. Und genau das sollte man auch tun, andererseits wird man nur Geld verbrennen. Worauf sollte man also konkret achten, wenn man eine bestehende Website kaufen möchte?

Hierauf solltest du beim Website Kauf unbedingt achten

Die folgenden Informationen sollten für eine erste Prüfung herangezogen werden. Meist werden sie direkt vom Verkäufer bereitgestellt und sind im Inserat enthalten. Mit diesen Kriterien filtert man schätzungsweise 50-70% aller Angebote heraus.

Besucherzahlen

besucherzahlenDas aller Wichtigste an einer Website: die Besucherzahlen. Wenn diese stimmen, ist es auch ok, wenn die Einnahmen vielleicht noch nicht so berauschend sind. Dann muss man nämlich nur an der Monetarisierung arbeiten. Stimmen aber die Besucherzahlen nicht, so muss man erstmal Traffic auf die Seite kriegen und das kann schwierig werden. Gewissermaßen sind die Besucher das, was ich hauptsächlich kaufe. Eine schöne Website erstellen mit tollen Grafiken und noch so gutem Content bringt u.U. gar nichts, wenn niemand sie sieht.

Eine Website anzulegen ist heutzutage schnell erledigt, nachhaltig Traffic darauf zu bekommen ist hingegen schwierig und erfordert viel Arbeit.

Beim Traffic wird gerne mal geschwindelt. Zwar ist es möglich, sich per Google Analytics einen Read-Only Account zur Website geben zu lassen um dort die Zahlen zu verifizieren, jedoch lässt sich aber auch Fake Traffic generieren. Dies erkennt man in Google Analytics dann nicht so einfach.

Generierte Einnahmen

Die zweite, wichtige Zahl, die potentielle Käufer sofort inspizieren sind die Einnahmen. Leider schauen viele häufig allein auf diese Zahl, was aber ein Fehler ist. Denn die zukünftigen Einnahmen einer Seite sind nicht garantiert. Nur weil eine Website im letzten Jahr im Schnitt 200 Euro monatlich eingebracht hat, heißt das nicht, dass sie auch die nächsten 5 Jahre diese Einnahmen einbringen wird.

Auch wird man gegenüber dem Verkäufer keine Gewährleistungsansprüche geltend machen können, sollten sich die Einnahmen nicht so entwickeln, wie sie es in der Vergangenheit vielleicht getan haben.

Dennoch kann diese Zahl als grobe Orientierung herangezogen werden, um den Wert einer Website zu bestimmen. Jedoch sollte sie immer kritisch hinterfragt werden.

Laufende Kosten

Ein weiterer, wichtiger Punkt, der eng mit dem zuletzt genannten zusammen hängt: die laufenden Kosten. Eine Website kann nämlich auch einen beträchtlichen Teil verschlingen. Damit sind weniger die Gebühren für z.B. das Hosting oder die technische Pflege der Seite gemeint, sondern vielmehr Aufwendungen für z.B. Werbung und Online-Marketing.

Hierbei wird auch gerne geschwindelt. Ist ja auch klar: Es sieht halt blöd aus, wenn eine Seite 200 Euro monatlich einnimmt, dafür aber 400 Euro gekaufter Traffic notwendig ist. Lässt man von den Kosten jetzt einen Teil in der Bilanz weg, sieht die Sache gleich schon besser aus. Also Augen auf und nicht alles glauben ohne es kritisch zu hinterfragen 😉

Konzept

konzeptDie erste Frage hierbei lautet, wie eine Website funktioniert und was gemacht werden muss, um ihre Einnahmen zu generieren. Dies sollte man unbedingt sehr genau untersuchen und sich sicher sein, dass man das Konzept versteht und sich selber zutraut, das Projekt weiter zu führen.

Wenn in der Beschreibung steht, dass z.B. irgendwelche SEM Kampagnen betrieben werden, sollte man sich ernsthaft fragen, ob man weiß, wie das funktioniert und ob man das nötige Skillset besitzt, diese auch weiterhin zu betreiben.

Ein anderes Beispiel: ein Blog, der über mehrere Jahre lang im persönlichen Stil des Betreibers geführt wurde. Kann ich diesen Stil übernehmen oder überlebt der Blog eine Stiländerung? Vielleicht braucht er aber auch genau das 🙂

Die zweite Frage: Ist das Konzept nachhaltig? Bringt die Seite auch noch in 1-2 Jahren die beschriebenen Einnahmen, oder handelt es sich um eine Eintagsfliege, die erst seit einigen Tagen besteht? Ein solches Projekt birgt ein enormes Risiko und dementsprechend sollte es auch bepreist sein.

Traffic Quellen

verkehrDie Frage, wie die Besucherzahlen zu Stande kommen ist auch von immenser Bedeutung.

Ist ein großer Teil organischer Suchtraffic, sollte man sich im Klaren darüber sein, dass man enorm abhängig von Google ist. Sollte wieder mal ein Update eingespielt werden, kann es jederzeit möglich sein, dass man in den Suchergebnissen abrutscht und einen großen Teil seiner Einnahmen mit einem Schlag verliert.

Wenn dagegen viel bezahlter Traffic auf die Seite geschaltet wird, ist man zwar einerseits nicht so abhängig von Google Updates, andererseits hat man aber laufende Kosten.

Alles hat Vor- und Nachteile, eine gesunde Mischung ist wie immer am besten.

Traffic kann auch beispielsweise aus sozialen Netzwerken kommen. Hier am besten die entsprechenden Facebook / Twitter / Pinterest (und wie sie alle heißen) Accounts checken und sicherstellen, dass die Accounts gepflegt sind und immer noch regelmäßig Kommentare und Likes ernten.

Due Diligence

Hat man die oberen Punkte geklärt und für gut befunden, geht es jetzt ans Eingemachte: der Due Diligence. Nach dieser Prüfung sind nur noch 1-5% der Angebote übrig. Hierbei geht es darum einen sehr genauen Blick auf die gefundenen Projekte zu werfen und auf Herz und Nieren zu prüfen. Also Spaltmaße checken, Scheckheft inspizieren und nach Lackschäden suchen. Im Context Online Unternehmen heißt das:

Zahlen verifizieren

too good to be trueWie glaubwürdig sind die vom Verkäufer bereitgestellten Zahlen? Wurden sie durch die Plattform (z.B. Flippa) verifiziert? Auch wenn dem so ist, sollte man kritisch hinterfragen, ob die beschriebene Seite wirklich diese Besucherzahlen und Einnahmen generieren kann. Oftmals werden Seiten angeboten, die seit einem Monat bestehen und schon monatliche Einnahmen i.H.v. 300-500 Euro bringen sollen. Der Verkaufspreis liegt dann beispielsweise bei 400 Euro – spätestens jetzt sollte man sich fragen, warum jemand eine Seite verkaufen sollte, die den Verkaufspreis in einem Monat wieder einbringen würde. Kein normaler Mensch, der von seinem Angebot überzeugt ist, würde so etwas machen, sondern einfach einen weiteren Monat warten und dann das gleiche Geld besitzen (und zusätzlich noch seine Seite haben) – Hier gilt also wie immer: If it seems too good to be true.. it probably is not 😉

Onpage / Offpage Optimierung / Backlink Struktur  / Aufbau / Software der Seite checken

Als nächstes sollte man einen Blick auf die On und Offpage Optimierung werfen und wie die Seite aufgebaut ist und welche Software verwendet wird. Also konkreter:

seo

  • Für welche Keywords rankt die Seite in Google (oder anderen Suchmaschinen?)
  • Welche Keywords sind für wie viele Besucher zuständig?
  • Wie ist die Konkurrenzsituation für die wichtigen Keywords? Kann es sein, dass die Konkurrenz immer stärker wird und enorme SEO-Aufwände betrieben werden müssen?
  • Wie viele Backlinks bestehen und auf welchen Seiten sind die Backlinks gesetzt? Sieht der Backlinkwuchs natürlich aus, oder wurden nur vor kurzem schnell ein paar Backlinks gesetzt um den Verkaufspreis nach oben zu treiben? Ein nützliches Tool hierfür ist z.B. der Backlink Checker von Seo-United. Neben der Anzahl der Backlinks kann auch die Domain-Popularität eine Rolle spielen, also wie stark die verlinkenden Seiten sind. Es ist auch möglich, dass Backlinks für Unterseiten gesetzt wurden, nach diesen muss man nochmal separat suchen.
  • Wie ist die Seite strukturiert und aufgebaut? Welche Software ist im Einsatz und wie einfach / schwierig ist es, Updates oder Änderungen an der Seite durchzuführen?
  • Wurde / Ist die Seite von Google abgestraft worden, d.h. wurde mal eine Penalty verhängt? Dies geschieht, wenn Techniken aus dem sog. Black SEO zum Einsatz kommen und Google dies bemerkt. In diesem Fall wird man aus dem Index verbannt und hat schlechte Chancen auf ein Ranking.

In diesem Context gibt es sicherlich noch sehr viele Fragen, die möglicherweise von Relevanz sind, aber fürs Erste sollten die oberen 6 Punkte einen groben Eindruck vermitteln können.

Fragen stellen

Du würdest doch auch keine Firma kaufen, ohne Fragen zu stellen, oder? Alles was dir nicht klar ist, fragst du am besten vor dem Kauf. Dabei sollte der Verkäufer einen seriösen Eindruck machen und es sollten keine Zweifel aufkommen. Man kann sich zwar an Bewertungen orientieren, jedoch können viele Bewertungen auch darauf hinweisen, dass es sich um einen kommerziellen Verkäufer handelt, der einfach nur Webseiten verkauft. Sowas suchen wir eigentlich nicht, denn darin steckt meist kein Wert. Wenige oder keine Bewertungen wiederum können andeuten, dass es ein unseriöser Verkäufer ist, der sich öfter mal einen neuen Account anlegt. Hier bleibt also oftmals nichts anderes übrig, als sich auf sein Bauchgefühl zu verlassen.

Wie gesagt, sollten irgendwelche Zweifel aufkommen, macht ihr das Geschäft lieber nicht, es kommen jeden Tag neue Angebote rein 😉

Der Preis einer Website

Bevor man nun also auf einer der zahlreichen Plattformen ein Angebot platziert, sollte man eine ungefähre Preisvorstellung im Kopf haben. Nun ist das nicht so einfach, wie beispielsweise bei einer Immobilie oder einem Auto, wo man viele Vergleichsdaten vom Markt hat. Die wichtigsten Faktoren bei der Preisbestimmung sollten aber im Groben die folgenden sein:

  1. Durchschnittlich erzieltes Einkommen der letzten 6 Monate
  2. Durchschnittliche Besucherzahlen der letzten 6 Monate
  3. Alter der Website
  4. Geschäftsmodell / Konzept der Seite
  5. Konstanz der generierten Besucherzahlen und des Einkommens

Besonders bei den ersten beiden Punkten wird auch gerne mal etwas übertrieben. Deshalb ist es sehr wichtig, diese Zahlen so gut es geht im Vorfeld zu verifizieren. Manche der Plattformen bieten die Möglichkeit diese Zahlen automatisch zu verifizieren. Beispielsweise bietet Flippa die Möglichkeit automatisch Google Adsense und Google Analytics einzubinden und stellt diese verifizierten Daten in grün dar.

Je länger der Zeitraum ist, über den Einnahmen generiert wurden, desto geringer ist das Risiko. Dementsprechend werden solche Seiten auch besser bewertet und sind meistens teurer.

Ein gutes Geschäftsmodell (wenn es denn eines gibt und es als solches bezeichnet werden kann) treibt den Preis einer Seite ebenfalls nach oben. Ein Blog, dessen Wert darin besteht, einfach nur guten Content zu posten, ist wohl kein Geschäftsmodell, das man teuer kaufen / verkaufen sollte. Ein etabliertes Dropship Unternehmen, welches voll automatisiert Einnahmen generiert ist hingegen etwas wert. Das soll auf keinen Fall heißen, dass ein Blog nichts wert ist. Lediglich das, was als Substanz im Kauf enthalten ist, ist halt nichts wert. Schließlich wurde der Content bisher immer durch den Verkäufer erstellt. Und das wird er nach dem Verkauf sicher nicht mehr machen. Dessen sollte man sich stets Bewusst sein 😉

Ein weiterer Punkt in der Betrachtung sollte die Konstanz der generierten Besucherzahlen und Einnahmen sein. Starke Schwankungen sollten genau betrachtet und erklärbar sein. So ist es beispielsweise möglich, dass Seiten saisonbedingt unterschiedliche Besucherzahlen und somit auch Einnahmen haben. Sollte eine Seite aber über mehrere Monate wenig oder kein Einkommen generieren oder aber Besucherzahlen sehr stark schwanken ohne erkennbaren Grund, sollte dies kritisch beim Verkäufer hinterfragt werden.

Für einen groben Richtwert nehme ich die folgende Formel: (Anzahl der Monate, in denen Einnahmen erzielt wurden) x (durchschnittliche monatliche Einnahme) = maximaler Preis

Also z.B.: 12 Monate x 100 Euro = 1200 Euro

Für eine Seite, die seit einem Jahr ein durchschnittliches monatliches Einkommen von 100 Euro generiert, bin ich bereit 1200 Euro zu bezahlen.

Das heißt ich gehe also davon aus, dass die Seite nochmal das einnehmen wird, was sie bisher eingenommen hat. Das Ergebnis ist dann ein Ausgangswert, der je nachdem, ob man mehr oder weniger Potential in dem Projekt sieht, nach oben oder unten abweichen kann.

Ich würde allerdings niemals für eine Seite, auch wenn sie bereits seit mehreren Jahren besteht, mehr als den 5-fachen Jahreswert der Einnahmen bezahlen. Und für eine Seite, die weniger als ein Jahr besteht, niemals mehr als das 1-fache der jährlichen Einnahmen. Das sind aber sicherlich Parameter, die jeder für sich selber festlegen muss.

Website Flipping

Die Königsdisziplin im Handel mit Webseiten ist das sogenannte Flipping. Hierbei werden Seiten mit Potential günstig gekauft, verbessert und anschließend mit Gewinn wieder verkauft.

Das sog. Fix & Flip ist eigentlich aus dem Bereich der Immobilien bekannt, wo es ganz ähnlich funktioniert.

Die Schritte beim Flipping sind:

Günstig kaufen

Wie bei einer Immobilie auch, ist dies der Schritt, an dem der Gewinn gemacht wird. Ein professioneller Flipper erkennt eine günstige Gelegenheit und kauft eine Website zu einem Schnäppchenpreis.

Dies könnte z.B. sein:

  • Eine Seite, die bereits über gute Besucherzahlen verfügt, aber über eine schlechte Monetarisierungsstrategie verfügt. Durch die Wahl einer geeigneten Monetarisierungsstrategie wirft die Seite plötzlich ein Vielfaches der bisherigen Einnahmen ab, bei gleicher Besucherzahl (bessere Konvertierungsrate)
  • Eine Seite, die versucht über Suchmaschinen gefunden zu werden, aber eigentlich eher für Social-Media Kampagnen geeignet wäre, wie z.B. eine Seite mit lustigen Katzenvideos. Durch den Umstieg auf Social-Media Kampagnen bringt die Seite plötzlich ein vielfaches der Besucher.

Dieser Schritt ist der erste, aber auch gleichzeitig der schwierigste. Von ihm hängt ab, ob man mit dem Vorhaben erfolgreich sein wird, oder nicht. Deshalb sollte man hierbei sehr genau vorgehen.

Das Problem ist oftmals, dass viele Verkäufer schon Vorstellungen haben, wie sie die Seite, die sie anbieten, weiter entwickeln könnten und das auch direkt einpreisen. Hier darf man sich aber nicht in die Irre führen lassen und muss einen realistischen Preis im Kopf haben und an diesem festhalten.

Entwicklung

Hier geht es nun darum, die Potentiale, welche man schon beim Kauf gesehen hat, zu heben. Man kann selbst aktiv werden, wenn man sich auskennt, oder aber auch geeignete Hilfe von Agenturen in Anspruch nehmen. Unter Umständen muss neben Zeit auch etwas Geld investiert werden, je nach Projekt.

Verkaufen zum Marktpreis

Nachdem sich Besucherzahlen und / oder Einnahmen deutlich gesteigert haben, wird die Seite wieder zum Marktpreis veräußert. Hat man im 1. & 2. Schritt einigermaßen richtig gehandelt, ist dieser Schritt der Einfachste!

Idealerweise hat man also bereits einige Erfahrungen mit Online Unternehmen und Projekten sammeln können, bevor man beschließt, mit dem Flipping Geld zu verdienen.

Fazit

Wie man sieht, sind SEO / SEM Kenntnisse nicht notwendig, um eine bestehende Website zu kaufen, jedoch mehr als empfehlenswert, um potentielle Käufe einigermaßen einschätzen zu können.

Bei der großen Auswahl sollte man genau schauen, welches Konzept einem liegt und zum eigenen Lebensstil / den eigenen Erwartungen passt.

95% aller Angebote sind Schrott, ein Sondieren und Filtern ist also unabdingbar.

Hat man etwas Erfahrung sammeln können, ist es auch möglich mit dem Handel („Flipping“) Geld zu verdienen.

Für alle, die jetzt Lust bekommen haben auf den Handel mit Websites

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Ich plane auch in naher Zukunft, mir das ein oder andere Projekt anzusehen und bei einer Gelegenheit zuzugreifen. Auch wenn die ersten Projekte sicher nicht das große Geld einheimsen werden, macht es denke ich schon Spaß und man lernt jede Menge Dinge aus dem Bereich Online-Business.

Habt ihr schon mal etwas auf Flippa (oder anderen Plattformen) gekauft / verkauft? Wie waren eure Erfahrungen?

2 Kommentare

  1. Finanzielle Freiheit

    Danke, sehr interessanter Artikel!

    Ich habe schon viele wundervolle Geschichten, insb. zum Aufbau von Websites als passive Einkommensquellen gehört, bzw. sogar in Büchern gelesen. Gleichzeitig frage ich mich, was die live Erfahrungen in D-A-CH sind, da viele der Success Stories aus den USA stammen. Folgende Fragen treiben mich um:
    1) Was sind realistische Zahlen für monatliche Einkünfte
    2) Welche Dauer für den Aufbau der Website und eines nachhaltigen Traffic ist anzusetzen
    3) Welcher Themenfokus?
    4) Welches Revenue Modell?

    Viele Grüße,
    FF

    Antworten
    1. JohannesJohannes (Beitrags-Autor)

      Hi FF,
      du sagst es, die Stories kommen meist aus USA und aus dem deutsprachigen Raum hört man eher weniger.
      Denke es dauert wohl noch etwas, bis sich das bei uns richtig etabliert (wenn überhaupt?)

      Grüße
      Johannes

      Antworten

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