10 Tipps für mehr Geld

tipps für mehr geld

Warum ist am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig? Wenn du dir diese Frage auch häufiger stellst, habe ich hier für dich die Top 10 meiner Tipps für mehr Geld.

Wohnung / Zimmer untervermieten

Wenn ihr etwas mehr Platz in der Wohnung habt, als ihr eigentlich benötigt, wäre das Untervermieten für eine bestimmte Zeit eine einfache Option um mehr Geld in die Kassen zu spülen.

Zwar steht in vielen Mietverträgen drin, dass die Untervermietung ohne Zustimmung des Vermieters untersagt ist, umgekehrt bedeutet dies jedoch nichts anderes, als dass eine Untervermietung mit Zustimmung gestattet ist 🙂

Man muss also nur dafür sorgen, eine Erlaubnis zu bekommen. Du magst jetzt denken: „Toll, mein Vermieter wird das niemals dulden..“ – Was aber viele nicht wissen: Das Untervermieten eines Zimmers / Teils der Wohnung kann nicht so ohne weiteres vom Vermieter untersagt werden.

Voraussetzung hierfür ist aber, dass ein sog. berechtigtes Interesse vorliegt. Dieses kann persönlicher („ich möchte mit jemand anderem zusammen leben / wohnen“) und / oder auch finanzieller Natur („ich habe eine veränderte Lebenssituation und muss meine monatlichen Ausgaben senken“) sein. Am Besten gibt man also beide Gründe an, dann dürfte nichts mehr schief gehen.

Zu beachten ist noch, dass die Wohnung über eine ausreichende Größe verfügen muss, ansonsten kann der Vermieter auf Grund von Überbelegung das Untervermieten untersagen.

Anders sieht die Lage beim Untervermieten der kompletten Wohnung aus. Hier hat man, sofern der Vermieter was dagegen hat, schlechte Karten. Aber man kann es im Fall der Fälle ja mal probieren, Fragen kostet nichts.

Garagenstellplatz untervermieten

Zur Mietwohnung gab es auch gleich einen PKW Stellplatz dazu und ihr habt aber kein Auto (oder könnt auch auf der Straße parken)? Dann könnt ihr natürlich auch euren Stellplatz untervermieten. Hierbei gibt es die eine oder andere Besonderheit, welche man beachten solle, nachzulesen hier.

Carsharing / Carpooling

In immer mehr Gebieten wird Carsharing angeboten. Wer in einer der deutschen Großstädte wohnt, hat gute Chancen einen der Flitzer von Car2Go, DriveNow & Co. auszuleihen. Noch vor einiger Zeit war das nicht der Fall und man konnte sich nicht wirklich auf das Angebot verlassen, jetzt wird das spürbar besser.

Wer auf dem Land wohnt, hat hier meist schlechtere Karten. Aber auch hier gibt es Möglichkeiten: Man kann sich z.B. privat einen PKW kaufen und eine Carsharing Gemeinschaft gründen. Dies erfordert zwar etwas mehr Selbstorganisation und mehr Aufwand, kann aber auch sehr lohnenswert sein.

Der Wunschzettel – Spontankäufe aufschieben

tipps für mehr geldEin Trick, den ich sehr gerne anwende und den ich zugegebenermaßen anfangs unterschätzt habe: Der Wunschzettel.

Wer kennt es nicht, man bildet sich ein, die neuen Kopfhörer, einen neuen Fernseher oder das neue Iphone zu brauchen. Gesagt getan. Dank Online-Shopping und Amazon Prime ist das Objekt der Begierde schon am nächsten Tag geliefert – Doch genauso schnell verfliegt dann auch meist die Freude am neuen Produkt. Der Grund hierfür ist einfach: Wir überschätzen die positive Wirkung, die neue Anschaffungen auf uns ausüben.

Mit so einem Wunschzettel kann man solche Impuls- oder Spontankäufe verhindern – Gleichzeitig hat man nicht das schlechte Gefühl, dass man etwas verpasst weil man nicht kauft, denn mit dem Hinzufügen des Wunschprodukts auf den Wunschzettel weiß man, dass man sich prinzipiell ja nicht dagegen entschieden hat, es zu kaufen. Man schiebt es eben nur auf. Dies ist keine harte Entscheidung, es lockert die Frage „Kaufen oder nicht kaufen“ etwas auf.

Ist man jetzt nach einigen Tagen immer noch der Meinung, dass das Produkt unbedingt braucht, sollte man es aber auch nicht übertreiben und kaufen. Ich habe jedoch häufig die Erfahrung gemacht, dass ich viele Dinge nach ein paar Tagen dann aber doch nicht mehr so toll finde. So spart man sich den einen oder anderen Euro und geht so etwas bewusster mit seinem Geld um. Denn darum geht es bei der ganzen Sache – Nicht geizig unterwegs sein und sich nichts mehr gönnen, sondern nur um einen bewussten Umgang mit seinem Geld.

Für Leute, die selten beim Arzt sind: Sparen bei der Krankenversicherung

Die gesetzlichen Krankenkassen unterscheiden sich nicht sehr stark in ihrem Leistungsangebot. Wohl aber, in der Höhe der Zusatzbeiträge und Beitragsrückerstattungen.

Man kann unter Umständen einige hundert Euro im Jahr sparen und muss nichts weiter tun, als eine Kasse wählen, die einen niedrigen Zusatzbeitrag erhebt und eine Beitragsrückerstattung bei Leistungsfreiheit zahlt.

Ich habe mich hierbei für die SKD BKK entschieden, diese erhebt lediglich einen Zusatzbeitrag von 0,7% und zahlt außerdem bei Leistungsfreiheit bis zu 550 Euro im Jahr zurück.

Keller ausräumen, alte Sachen verkaufen

Auch dies unterschätzen viele: In so einem Keller sammeln sich über die Jahre allerlei Dinge. Auch wenn sie für einen selbst keinen hohen Wert mehr haben, so können sie für andere Menschen sehr wertvoll und nützlich sein.

Zwar braucht man einige Zeit, um die ganzen Artikel zu fotografieren und inserieren, allerdings lohnt es sich in den meisten Fällen. Die besten Erfahrungen habe ich hier mit ebay-kleinanzeigen.de gemacht.

Buy low, sell high – aber was ist low und was high?

Wenn es um das Investieren in Aktien geht, hört man häufig den Spruch „Buy low, sell high“. Gemeint ist ganz einfach, dass man abwartet, bis die Kurse niedrig sind und alle verkaufen und wieder verkauft, wenn die Kurse steigen und die Leute wie verrückt kaufen. Also einfach immer genau das Gegenteil von dem tun, was „die Masse“ tut.

tipps für mehr geldWas in der Theorie so einfach klingt, ist in der Realität alles andere als einfach. Wer es schon mal versucht hat, weiß, dass es nicht so einfach ist, zu kaufen, wenn es aus den sog. Kanonen donnert. Die Angst in das fallende Messer zu greifen ist groß und man sieht in dem Augenblick schon vor Augen, wie man sein komplettes Kapital verliert.

Umgekehrt weiß man bei steigenden Kursen auch nicht, ob man denn schon verkaufen sollte, oder ob die Kurse nicht noch weiter steigen. Hier ist die Sorge groß, dass einem Gewinne entgehen (Im angelsächsischen Sprachraum spricht man hier vom sog. FOMO (Fear of missing out).

Die grundsätzliche Idee hinter dem Ganzen ist das sog. Market Timing. Hierbei versucht man aktiv zu geeigneten Zeitpunkten sowohl in den Markt ein- als auch auszutreten. Dies gelingt jedoch den Wenigsten:

Wer die Aktien nicht hat, wenn sie fallen, der hat sie auch nicht, wenn sie steigen.

Dieser Spruch geht auf André Kostolany zurück, einen der größten Börsengurus aller Zeiten.

Viele sehen deshalb im Buy and Hold, also dem langfristigen Halten von Aktien, die Lösung. Kombiniert mit dem sog. Cost Average Effekt kann so vermeintlich nichts falsch gemacht werden.

Während das Buy and Hold sicherlich empfehlenswert ist – schließlich sinkt mit steigender Anlagedauer das Risiko mit Verlust aus der Nummer zu gehen – scheint letzteres nur ein Mythos zu sein. So spricht m.M. nichts dagegen, eine größere Geldsumme auf einen Schlag zu investieren – aber umgekehrt spricht auch nichts gegen einen Sparplan und einem „kontinuierlichem Investment“ (vorausgesetzt es entstehen dadurch keine Kosten durch Gebühren!).

Market Timing funktioniert also nicht, trotzdem kann man aber Ausschau nach Möglichkeiten halten. Auch wenn es den perfekten Einstiegszeitpunkt wohl nicht gibt, so gibt es oft den „nicht verkehrtesten“ Zeitpunkt.

Gold ist zum Beispiel jetzt in Zeiten von überteuerten Märkten und Überschwemmung von billigem Geld sicher nicht die schlechteste Depot-Beimischung.

Gold war schonmal teurer – aber auch billiger.

Ein Teilzeitjob + 450 Euro statt einer Vollzeitstelle

Die Steuerprogression bewirkt, dass man umso mehr Steuern zahlen muss, je mehr man verdient. Folglich sinkt der Netto-Stundenlohn mit steigendem Einkommen. Unter bestimmten Umständen kann es sich deshalb lohnen, statt einer Vollzeitstelle eine Teilzeitstelle + 450-Euro Job auszuüben. Effektiv arbeitet man also genauso viel aber verdient mehr. Setzt natürlich voraus, dass man einen geeigneten 450-Euro Job findet. Mit dem Nebenjob an der Tanke wird die Rechnung vermutlich nicht aufgehen 😉

Wie das ganze funktioniert ist hier beschrieben.

Geld mit fremdem Geld verdienen

tipps für mehr geldDie „Königsdisziplin“ beim Investieren: Den sog. Leverage Effekt für den Vermögensaufbau nutzen. Gemeint ist damit, sein eingesetztes Kapital zu hebeln und somit ein vielfaches an Rendite einzuheimsen. Wie das funktioniert ist hier erklärt.

Der Leverage Effekt kommt meist beim Investieren in Immobilien zur Anwendung, aber auch in anderen Bereichen kann man davon profitieren. Im Grunde kommt es ja nur auf eins an: Die Gesamtkosten für das Leihen von Geld müssen niedriger sein, als der Profit, der durch das Investieren des Selbigen entsteht.

Jetzt gerade gibt es hier eine Aktion, bei der man sogar weniger Geld zurück zahlen muss, als man geliehen bekommt. In Kombination mit dem Leverage Effekt also eine tolle Sache, um etwas Vermögen aufzubauen.

Beiträge und Prämien jährlich bezahlen

Quasi ein Investment mit sicherer Rendite und 0% Risiko: Man bezahlt Beiträge (z.B. die KFZ Versicherung) nicht vierteljährlich sondern jährlich. Viele Versicherungen bieten so größere Nachlässe. Das Geld muss eh bezahlt werden, also kann man es auch gleich im Voraus zahlen.

Sollte man seinen Vertrag doch nicht so lange benötigen, werden zu viel gezahlte Beiträge zurück erstattet.

Um hiervon zu profitieren, muss man natürlich etwas selbst organisierter sein und zum geeigneten Zeitpunkt über genügend liquide Mittel verfügen.

Mehr Tipps für mehr Geld

Wenn du noch mehr Tipps für effektiv mehr Geld in der Tasche suchst, schau regelmäßig hier vorbei, wo ich laufend über Möglichkeiten berichte zum Geld verdienen, Geld sparen oder Geld anlegen.

3 Kommentare

  1. Finanzielle Freiheit

    Hallo Johannes,
    Schöner Artikel – Tipps für mehr Geld sind ja immer gut 😉
    Gleichzeitig, wäre ich bei einigen der genannten Tipps vorsichtig, z.B. beim Punkt Versicherungen. Versicherungen, gerade Krankenversicherungen sind dazu da, um Risiken abzudecken, die unwahrscheinlich sind, aber große finanzielle Tragweite haben. Selbst wer selten krank ist, kann plötzlich eine komplizierte Sportverletzung mit teurer OP haben, da denke ich noch gar nicht an scheuslichere Krankheiten…auch bei der Nutzung des Leverage-Effekts bei Investments in Aktien wäre ich vorsichtig.
    Viele Grüße
    FF

    Antworten
    1. JohannesJohannes (Beitrags-Autor)

      Hallo FF,
      Da geb ich dir in dem Punkt Recht, Vorsicht ist schließlich die Mutter der Porzellankiste 😉 Aber wie kannst du eine „gute“ von einer „schlechten“ Krankenkasse unterscheiden? Ob die KK sich so verhält wie du es dir vorstellst, weißt du wahrscheinlich erst im Ernstfall. Klar, man kann sich das Leistungsangebot anschauen und dann entscheiden, was am Wichtigsten für einen persönlich ist. Das „Pflichtprogramm“ unterscheidet sich jedoch bei den meisten gesetzlichen KK nur sehr marginal – weshalb ich mich kurzum entschlossen habe, meine „bekannte“ KK zu verlassen. Viel hat die nämlich nicht für mich getant, musste Sie aber zum Glück auch nicht.
      Was meinst du mit Vorsicht bei der Nutzung des Leverage Effekts? Klar, man sollte generell vorsichtig beim Investieren sein und nur in die Dinge Geld reinstecken, die man versteht. Jedoch nutzt man den Leverage-Effekt ja auch bei Immobilieninvestments und da zu meinen, dass es weniger risikoreich ist als beim Investieren in Aktien halte ich für naiv.
      Beste Grüße
      Johannes

      Antworten
      1. Meine Finanzielle Freiheit

        Hallo Johannes,
        Danke für Deine ausführliche Antwort!
        @Vorsicht beim Leverage Effekt: Durch höheren Leverage, steigt auch das Risiko des Investments – egal ob bei Aktie oder Immobilie. Dadurch wird die Anfälligkeit für Kursverluste oder Leerstände deutlich höher und kann so die Substanz des Investments bedrühen.
        Viele Grüße
        FF

        Antworten

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